Wann ist man Berufsspieler?

Eine Frage, die sich jeder Casinospieler bei großen monatlichen Erfolgen einmal stellen muss: „Ab wann ist man Berufspieler?“. Auch ich habe versucht mich im Netz schlau zu machen und habe dann aber schlussendlich einen Bekannten aus dem Steuerfach gefragt. Im Web sind alle möglichen Thesen und Antworten zu finden – was aber ist korrekt?

Sobald ein Spieler seinen Lebensunterhalt nur durch das Spielen in den Casinos (auch Online Casinos) bestreiten kann, ohne andere Aufwendungen zu erhalten gilt er als Berufsspieler. Dazu würde rein rechtlich eigentlich die gleiche Summe gelten, die jemand als Harz4-ler bekommen würde. Das ist offiziell laut Staat der Betrag, mit dem man seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte. Ob ds wirklich so ist, sei an dieser Stelle einfach dahingestellt.

Wenn man beruflich ein Spieler ist, dann muss man also auch Steuern zahlen. Interessehalber habe ich mal mit dem Kundendienst des Party Casinos geschrieben und das dortige Personal nach deren Einschätzung gefragt. Deren Meinung war im Grundsatz die gleiche, wobei dort niemand einem Finanzunternehmen einen Hinweis geben würde. Schließlich wüssten diese ja nicht, was der Lebensunterhalts-Betrag des Kunden wäre. Und es wäre auch nicht ihre Aufgabe.

Eigentlich müsste jetzt jeder von uns, der regelmäßig in den Online Casinos spielt und genügen zur Unterhaltung des Lebens damit verdient ein Gewerbe anmelden. Ein Vorteil wäre ja: Verluste könnte man doch sicherlich auch absetzen.

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